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Reiten auf der Schwäbischen Alb

Förderung behinderter Menschen durch das Pferd mit Hippotherapie

Hier können geistig und körperlich behinderte Menschen durch das Pferd gefördert und die Muskelpartien gelockert werden.

Reiten als Sport für Behinderte führt Menschen mit Behinderung an Freizeit-, Breiten und Leistungssport heran. Der Unterricht wird von Ausbildern durchgeführt. Behindertenreiten erweitert das Angebot sportlicher Aktivitäten in eine Richtung, die bisher nur Nichtbehinderten zugänglich war. Es hat sich jedoch erwiesen, dass viele behinderte Menschen in der Lage sind, das Reiten zu erlernen und sich reitsportlich zu betätigen. Auch der an den Rollstuhl gefesselte Gehbehinderte gewinnt so “vier gesunde Beine”, auf denen er sich frei bewegen kann. Dem blinden Reiter hilft das Pferd mit seinen Augen.

Medizin durch das Pferd (Hippotherapie)

Hippotherapie ist eine ärztlich verordnete und überwachte, von zusätzlich ausgebildeten Physiotherapeuten durchgeführte, sowie ergänzende neurophysiologische Behandlungsmethode, welche die gleichmäßige Bewegung des Pferdes im Schritt ausnutzt.

Sie ist Bestandteil und Ergänzung eines speziellen krankengymnastischen Behandlungskonzeptes. Dabei werden unter Einsatz besonders ausgebildeter Pferde, bei bestimmten Erkrankungen und Schädigungen des Zentralnervensystems, sowie des Stütz- und Bewegungsapparates, Effekte und Wirkungen erzielt, die mit herkömmlichen krankengymnastischen Behandlungsmethoden nicht erreicht werden können. Die positiven Wirkungen, die Pferde auf Menschen ausüben – wie Harmonisieren, Lindern, Vorbeugen – sind belegt. Der Umgang mit Pferden schenkt zusätzlich neue Lebensfreude, entwickelt die Persönlichkeit und hilft, das Vertrauen in sich und andere zu stärken. Der medizinische Heilungserfolg des Therapeutischen Reitens wie auch die präventiven Möglichkeiten, die uns das Pferd bietet und mit denen die Physiotherapeuten, Pädagogen und Psychologen erstaunliche Behandlungserfolge erzielen, sind einzigartig und seit Jahrzehnten unbestritten. Einziger Nachteil: Sie sind bisher leider nur in vielen kleineren Studien belegt worden. Dies ist ein Grund, warum in der Hippotherapie zwar eine Behandlung nur in Verbindung mit dem Rezept eines Arztes erfolgen darf, aber die Therapieform als solche leider vom Gemeinsamen Bundesausschuss nicht in den Heil- und Hilfsmittelkatalog aufgenommen werden konnte. Begründung: die Wirkung ist unbestritten, aber es fehlt eine Multicenterstudie, die statistisch nachweisbar den Handlungserfolg belegt. Das DKThR ist dringend auf diese Studie angewiesen, um der seit 1977 währenden Antragstellung endlich ein aussichtsreiches Ende zu bereiten und den Weg dafür frei zu machen, dass das Therapeutische Reiten grundsätzlich von den Krankenkassen bezuschusst wird.( Bitte vorher Kostenübernahme der jew. Kassen erfragen).

Das Pferd in Pädagogik, Psychologie und Psychiatrie

Heilpädagogisches Reiten sind Fördermaßnahmen, die durch zusätzlich ausgebildete Pädagogen / Psychologen bei verhaltensauffälligen, lernbehinderten und geistig behinderten Menschen und psychisch kranken Menschen eingesetzt werden.

Heilpädagogisches Reiten stellt Maßnahmen dar, die zunehmend in der Pädagogik, in der Psychologie und in bestimmten Bereichen der Psychiatrie Eingang gefunden habe. Sie sind geeignet, bei verhaltensauffälligen, lernbehinderten und geistig behinderten Kindern und Jugendlichen in der Psychotherapie und bei manchen psychiatrischen Erkrankungen positive Verhaltensänderungen einzuleiten oder zu unterstützen.

Wir ziehen für geziehlte Hippotherapie und Pädagogik, Psychologie / Psychiatrie ziehen wir externe spezielle Ausbilder hinzu.

©2016 Reitanlage Füchsle - Reitverein-Hülben e.V.